Es war der 29. Oktober 1963, als sich 18 Radsportler unter Führung von Heinz Müller zusammenfanden und im Städtischen Sportheim an der Tannenbergstraße den Radsportclub Leverkusen gründeten. Hilfestellung leisteten damals die Mitarbeiter des Sportamtes der Stadt Leverkusen bei der Erstellung einer Vereinssatzung. 
Finanzielle Unterstützung durch die Leverkusener Wirtschaft gab es nicht. Dennoch hatte der Verein schon 1964 den Mut, das erste Radrennen in Leverkusen zu organisieren. 

Die Zahl der Mitglieder stieg kontinuierlich an, so entschied man sich 1966 die Eintragung in das Vereinsregister der Stadt Leverkusen zu beantragen. 

1973 schlug dann für den Verein die glückliche Stunde. Die Firma Kronos Titan unter Betreiben von Willi Großmeier, einem leitenden Mitarbeiter der Firma, übernahm die Patenschaft für den Verein. Ab diesem Zeitpunkt wurde der Verein unter dem Namen RC Titan Leverkusen geführt. Aus dieser Patenschaft entwickelte sich im Laufe der Jahre eine sehr harmonische Zusammenarbeit. 

In den Jahren 1975-76 etablierte sich dann immer stärker die Radtouristikszene, eine sportliche Variante zwischen dem Renn- bzw. Leistungssport und dem damaligen Wanderfahren. Die Mitgliederzahl stieg besonders durch Mitglieder aus diesem zweiten Sportweg. Ein besonderes Bestreben des jeweiligen Vorstandes ist, ein harmonisches Miteinander zwischen Jugend- Renn- und Touristiksportlern zu fördern. 

Über all die Jahre war der Vorstand des RC Titan Leverkusen unter den verschiedenen Vorsitzenden Heinz Müller, Ernst Eisenmenger, Udo Walter, Willi Großmeier, Ulrich Dehmel, Reinhard Pehla, Kurt Pütter, Lothar Jux und Hermann Odenthal ganz besonders um die Förderung des Nachwuchses bemüht, denn ohne den Nachwuchs stirbt der Radrennsport langsam aus. Der Verein hat sich durch seine hervorragende und engagierte Jugendarbeit als Talentschmiede für junge Sportler einen anerkannten guten Ruf geschaffen.

   
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